FEIGENBAUMSAFT

Feigenmilch im Parfum deutet das Zusammentreffen grüner Frische mit einer milchigen, glatten Textur an. Gemeint ist der Milchsaft des lebenden Baums, nicht nur seine reife Frucht. In einer Feigenkomposition kann dieser Eindruck zwischen Blattgrün und weicheren cremigen Noten liegen, während Holz eine festere Kontur gibt.

Der botanische Bezug ist real: Ficus carica enthält milchig weißen Latex. Die Duftnote ist jedoch eine Interpretation, kein Beleg für rohen Pflanzensaft im Flakon. Diptyque nennt Feigenbaumsaft neben Blättern und Holz; Acca Kappa beschreibt saftigen Feigensaft im cremigen Kokosumfeld. Das zeigt den Kontext, definiert aber weder den isolierten Latexgeruch noch ein Standardverfahren zur Extraktion.

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