JODIGE NOTEN
Jodige Noten beschreiben im Parfum einen salzigen, mineralischen Eindruck, der oft mit der Meeresküste verbunden wird. Der Begriff bezeichnet ein Duftbild, keinen einheitlichen Inhaltsstoff und keine feste Rezeptur. Er kann einen maritimen Akzent setzen, ohne dass das gesamte Parfum nach Meerwasser riecht. Die übrigen Noten bestimmen, wie deutlich die Küstenassoziation hervortritt.
Teo Cabanel verbindet jodige und salzige Noten mit weißen Blüten und Vanille zu einem süß-salzigen Kontrast. Anomalia beschreibt einen zarteren mineralischen und jodigen Auftakt in einem blumigen Duft. Algen, metallische Effekte oder ein bestimmtes aquatisches Molekül sind dabei nicht vorgeschrieben. Die Duftnotenliste belegt auch nicht, dass Jod selbst zugesetzt wurde.