WINDNOTEN
Windnoten beschreiben eine Vorstellung bewegter Luft, keinen extrahierbaren Inhaltsstoff. Sie können Offenheit, luftige Textur oder durch eine Landschaft getragene Gerüche vermitteln. Der Eindruck ist nicht immer eine kühle Meeresbrise: Ein Parfum kann ebenso trockenen, warmen Wind darstellen.
Salzige, wässrige und zitrische Noten können Blüten einen frischen Rahmen geben. Gewürze und warme balsamische Noten deuten dagegen Luft in einer sonnenbeschienenen Landschaft an. Diese Beispiele zeigen die Bandbreite der Idee, keine Standardrezeptur. Wind sollte deshalb im Zusammenhang mit den anderen Noten gelesen werden. Luftigkeit bedeutet nicht automatisch wenig Süße, geringe Intensität oder kurze Haltbarkeit; der Name verrät auch nicht die verwendeten Materialien.